Einst Sanatorium, heute baufällig und verfallen
Das einstige Sanatorium Hohentanneck in Sülzhayn strahlt schon lange nicht mehr den Glanz aus, den es mal hatte.
In den Jahren 1905-1906 wurde dieser Fachwerkbau errichtet. und in der Zeit war es stattlich anzusehen. Am 02.Januar 1906 traf hier der erste Lungenpatient ein und der Heilstättenbetrieb wurde aufgenommen. Ab 1912 wurden weitere Baumaßnahmen durchgeführt. Es entstandenkleine Liegehallen, Anbauten und vieles mehr. Im Jahre 1963 wurde der Sanatoriumsbetrieb offiziell an die Staatlichen Heilstätten Sülzhayn übergeben. Mit stetig sinkenden Zahlen lungenkranker Patienten, kam es in der KJahren 1967 – 1967 zur Umprofilierung und es entstanden Kur- und Bäderwesen, Sozialwesen und Rehabilitation. Das „Hohentanneneck“ wurde dem Sozialwesen zugeordnet und wurde von 1965 – 1992 als Pflegeheim weiter betrieben. Im Jahre 1992 wurde der letzte Bewohner in ein Pflegeheim nach Nordhausen – Ost verlegt.
Die Erbengemeinschaft, die weit verstreut ist, hatten kein Interesse an dem Erhakt des Gebäudes. Somit verfiel das einst wunderschöne Gebäude immer mehr. Heute ist eine stark baufällige Ruine und die hohen Tannen, die dem Haus seinen Namen gaben, noch vorhanden. Einzig die wunderschönen Fliesen im Eingangsbereich und die Hausnummer 55 erinnert an die einst so schönen Zeite.
Von einem Besuch in dem Haus ist heiutzutage abzuraten, da sich dieses in einem mehr als stark baufälligem Zustand befindet. Bei Betreten des Hauses muss man gewiss sein, dass dieses jeden Moment einstürzen kann. wir waren vor vielen Jahren vor Ort, als dies noch möglich war.
Quelle: Architekturwelt Sülzhayn























