15 km, knapp 400 Höhenmeter … und der Kopf wird frei
Auf eine wunderschönen Wanderung durch den Harz haben wir uns letztes Wochenende begeben. Die Tour führte vom Bahnhof Steinerne Renne, zum Gasthaus weiter zum Ottofelsen. Bevor es auf den Rückweg zum Auto ging, machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Mönchsbuche.
Die Steinerne Renne ist ein Naturdenkmal. Sie ist ein etwa 2,5 km langer Talabschnitt der Hohltemme südwestlich von Hasserode. Im Laufe von Millionen Jahren hat sich hier eine bizarre Schlucht aus Granitfels geformt. Zahlreiche Wasserfäle und Stromschnellen kann der aufmerksame Wanderer auf seiner Tour beobachten. Kommt man oberhalb der Schlucht an, welches mit einem steilen Aufstieg verbunden ist, wird man im Gasthaus mit einem kühlen Getränk und dem Stempelkasten belohnt.
Von hier ist es nicht weit zum Ottofelsen. Nach einem kurzen, entspannten Marsch kommt man an diesem Granithärtling an. Wer mutig ist und nicht von Höhenangst geplagt, kann die Stahlleiter auf den Felsen erklimmen und die wunderschöne Aussocht rauf das Wernigeröder Schloss und den Brocken auf der anderen Seite geniessen.
Auf dem Rückweg zum Auto machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Mönschbuche. Hier verlif seit Mitte des 13. Jh. der Mönchsstieg. Dieser stellete eine Verbindung zwischen den Klöstern in Ilsenburg und Himmelpforte dar. Leider gibt es die Buche heute so nicht mehr. Aus dem einst prächtigen Stamm ist , durch verschiedene Natrurkatatstrophen, ein Überrest geblieben, der, mit dem Stein davor, an diesen einst prächtigen Baum erinnert.
Am Ende der Tour kann man noch einen kleinen Stempel mitnehmen.Die Wasserkunst Thumkuhlental. Diese ist am Ortsausgang gelegen und vom angrenzenden Parkplatz sind es nur knapp 300 m. Da das Thumkuhlental bis in das 18. Jh vom Bergbau geprägt wurde musste eine Möglichkeit geschaffen werden, das Wasser aus den Minen zu bekommen. Die Wasserkunst zeigt anschaulich, wie dies geschah. Hier wurde Silber, Kobalt, Kupfer und Blei abgebaut.
Am Ende eine wunderschöne Tour mit vielen Highlights
Quelle: Harzer Wandernadel
























