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Verlassen, vergessen , wieder aufgebaut

Verlassen,vergessen,wieder aufgebaut…Genau so kann man Beelitz und die Heilstätten dort beschreiben. Für viele ein mystischer ORt. Vor allem wenn man bedenkt, was hier schon alles passiert ist. Ende des 19.Jah bis Anfang des 20.Jh. wurden die Heilstätten als ein riesiger Komplex aus einzelnen Häusern erbaut. Hier wurden hauptsächlich Patienten mit Lungenerkrankungen versorgt. In den beiden Weltkriegen dienten die Heilstätten als Militärlazarett. Nach dem 2.Weltkrieg übernahm die russische Armee den Gebäudekomplex. NAch der Wende stand das riesige Areal leer und war dem Verfall preisgegeben. Stück für Stück bröckelten die Fassaden und die Natur gewann langsam die Oberhand. Vandalismus und das Wetter erledigten den übrigen Teil.

Natürlich gab es in und um die Heilstätten viele Mythen. So sollen Schreie aus den längst verlassenen Gebäuden zu hören gewesen sein und auch ein Serienmörder trieb hier von 1989-1990 sein Unwesen und ermordete 6 Menschen.

Heute sind die Heilstätten im Aufbau. Hier entstehen Eigentumswohnungen. Alles soll renoviert und saniert werden. Trotzdem kann man sich auf dem Baumwipfelpfad noch einen kleinen Überblick über das Areal verschaffen. Auch das eine oder andere Gebäude ist noch als Lost Place zu besichtigen.

Da wir auf der Durchreise waren, konnte ich einzelne Gebäude nur schnell von aussen fotografieren. Trotzdem schwangen Geschichte und Mythen wie ein Hauch in der Luft mit.

Werd ie Heilstätten besuchen möchte, findet –>hier nähere Informationen

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